Gefordert sind alle Sinne. Und eine Ausrüstung, auf die Verlass ist.
Jede Sekunde zählt. Sobald der Alarm bei der Feuerwehr eingeht, ist Eile geboten: Bereit liegende persönliche Schutzausrüstung anziehen, ausrücken und zur Einsatzstelle fahren. Unterwegs werden die Atemschutzgeräte angelegt, die Wärmebildkamera mitgenommen und eine Funkprobe durchgeführt. Nach wenigen Minuten trifft die Einheit an der Einsatzstelle ein. Parallel zum Aufbau des Löschangriffes erkundet der Gruppenführer die Lage, wobei er auch die Wärmebildkamera benutzen kann. Nach dem Erteilen der Einsatzbefehle geht es los: Atemschutzüberwachung, Anschließen der Atemschutzgeräte, Brandbekämpfung. Ab jetzt sind alle Sinne auf Höchste gefordert.
Die permanente Sprechfunkverbindung zwischen Einheitsführer und Atemschutztrupp stellt sicher, dass die Vorgehensweise jederzeit abgestimmt werden kann und die Sicherheit für den Trupp erhöht ist. Dräger Kommunikationssysteme – beispielsweise als vollintegrierte Masken-Kommunikationssysteme oder für den Einbau in den Feuerwehrhelm – gewährleisten eine klare und zuverlässige Kommunikation.
Hitze, Flammen und Rauch behindern das Vordringen in unbekannten Gebäuden. Gut geschützt durch Helm und Einsatzkleidung, orientiert sich der Angriffstrupp mit Hilfe seiner Wärmebildkamera. Die Dräger-Wärmebildkameras wurden speziell für die rauen Bedingungen im Feuerwehralltag entwickelt. So dass man sich auch bei starker Sichtbehinderung ein Bild von der Umgebung machen kann.
Beim Innenangriff unter Atemschutz ist Atemschutzüberwachung lebenswichtige Pflicht. Modernste Atemschutzüberwachungstechnik von Dräger übernimmt wichtige Signal- und Warnfunktionen, zum Beispiel die Anzeige von Flaschendruck und Resteinsatzzeit. Die elektronische Überwachungseinheit hat zusätzlich einen integrierten Notsignalgeber, der manuell oder über einen Bewegungslosmelder ausgelöst werden kann. Ein Alarm des Gerätes kann auch an die telemetrische Atemschutzüberwachung beim Einheitsführer geschickt werden.
Nicht immer verlaufen Einsätze völlig problemlos. Sollte es beispielsweise durch plötzlich eintretende Ereignisse, etwa den Einsturz von Gebäudeteilen, zu einem Atemschutznotfall kommen, ist schnelle Hilfe gefragt. Bereit stehende Sicherheitstrupps oder an großen Einsatzstellen ein direkt dem Einsatzleiter unterstelltes Schnell-Einsatz-Team mit Atemschutznotfall-Tasche von Dräger tragen dazu bei, die verunglückte Einsatzkraft aus dem Gefahrenbereich zu retten.
Aus der vfdb-Richtlinie 10/03 ergibt sich die Anforderung, an „warmen“ Einsatzstellen nach dem „Feuer aus“ für eine gewisse Zeit auch weiterhin Atemschutz zu tragen, beispielsweise Filter von Dräger bei Nachlöscharbeiten.
Der Einsatz ist beendet, die Feuerwehr rückt ein. Für die Einsatzkräfte ist die Arbeit vorüber, für das Servicepersonal der Wehren beginnt sie jetzt. Für die Atemschutzgeräte- und Maskenwartung sowie das Befüllen der Atemluftflaschen bietet Dräger komplette Werkstattausrüstungen an. Beim Training in einer der Dräger-Übungsanlagen können sich die Brandbekämpfer auf den nächsten Einsatz vorbereiten. Denn kein Einsatz ist wie der andere.